Lebenszeit von Social Media Post | Bild: Skitterphoto, pixabay.com, CC0 Creative Commons

So setzt du Social Media Beiträge richtig ein

Was du zur Lebenszeit von Social-Media-Posts wissen musst.

Viel hilft viel, danach verfahren viele Unternehmen, wenn es darum geht, die eigenen Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. Und es ist ja auch richtig: „Wer nicht wirbt, der stirbt.“ Das wusste schon Henry Ford, wie man jeder gängigen Sprüchesammlung für den Jungunternehmer entnehmen kann.

Doch Ford hat auch gesagt: „Die Hälfte der Werbeausgaben ist sinnlos. Ich weiß nur nicht welche.“ Es kommt also darauf an, seine Werbemaßnahmen nicht mit dem Gießkannenprinzip durchzuziehen, sondern möglichst zu differenzieren, um wenig Geld und Zeit zu verschwenden.

Wichtige Anhaltspunkte dafür sind:

  • Die Zielgruppe
  • Das Produkt / die Dienstleistung
  • Das Werbe-Medium

Diese Punkte dürften eigentlich jedem klar sein. Wenn ich hochgezüchtete Gaming-Computer verkaufen möchte, sollte ich wohl eher nicht in der Apothekenumschau werben. Da passen weder Zielgruppe noch Produkt zum Werbemedium.

Social Media

Doch auch als moderne Computer-Schmiede ist es nicht einfach nur damit getan, auf Social Media zu setzen. Auch hier kommt es auf das richtige Medium an, um eine möglichst hohe Reaktion der Zielgruppe zu erreichen bzw. überhaupt die eigene Botschaft an den Kunden zu bringen.

Wer dabei nur auf Facebook oder nur auf Instagram setzt, macht etwas falsch, denn jeder Social Media Kanal hat seine eigenen Gesetze. Es hat also definitiv einen Sinn, mehrere Kanäle parallel zu bespielen. Die gängigsten sind dabei Stand heute Twitter, Facebook, Linkedin, Xing, YouTube, Pinterest und der eigene Blog.

Doch diese Kanäle unterscheiden sich erheblich von einander. Wichtigstes Merkmal ist wieder die Zielgruppe. Während die Jungen heute in der Mehrzahl Facebook den Rücken gekehrt haben und sich aktuell bei Instagram herumtreiben, sind die älteren Semester Facebook bislang treu geblieben.

Abhängig von der Zielgruppe muss sich das natürlich auch in Inhalt und Form der Botschaft niederschlagen. Der Wurm muss dabei dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Während Instagram und Pinterest hauptsächlich auf gutgemachte Fotos setzen, ist bei Facebook und Twitter bspw. mehr Interaktion mit dem Kunden möglich.

Um die visuelle Wirkung auf Instagram zu verstärken, kann es hilfreich sein, das Instagram Profilbild zu vergrößern, da ein auffälliges Profilbild die Aufmerksamkeit potenzieller Follower erhöht und somit die Wahrscheinlichkeit steigert, dass deine Beiträge gesehen und interagiert werden.

Auch was die Lebenszeit der Beiträge angeht, gilt es immer den richtigen Social Media Kanal zu nutzen.

Lebenszeit von Social Media Beiträgen

Das Wort Lebenszeit klingt zunächst einmal dramatisch, ist es in diesem Zusammenhang jedoch nicht. Wobei es für manchen Unternehmer schon um Leben und Tod gehen kann, wenn seine Werbebotschaften ungehört im großen Netz verhallen.

Mit Lebenszeit ist hier eher die Zeitspanne gemeint, in der ein Beitrag die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen kann. Je nach Kanal unterscheidet sich diese Zeitspanne erheblich. Während Twitter ein sehr schnelles Medium ist mit einer sehr kurzen Spanne, in der man die Nutzer erreichen kann, ist ein Blogbeitrag erheblich langlebiger.

Die Macher von Textbroker haben die unterschiedlichen Lebenszeiten von Social Media Beiträgen einmal sehr übersichtlich in einer Grafik zusammengefasst:

Infografik: So lange lebt mein Content | © Textbroker.de
Infografik: So lange lebt mein Content | © Textbroker.de

Demnach kommt es bei der Erarbeitung einer Social Media Strategie nicht nur darauf an, die eigenen Beiträge in der richtigen Häufigkeit und zum richtigen Zeitpunkt zu posten. Sondern es hängt auch vom Social Media Kanal ab, wieviel Lebenszeit ein Beitrag hat, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erzielen.

Fazit

Wie immer im Leben kommt es auch bei der Werbung für ein Unternehmen und dessen Produkte und Dienstleistungen auf das richtige Mischungsverhältnis an. Sich nur für einen Social Media Kanal zu entscheiden, ist definitiv der falsche Weg.


Titelfoto: Skitterphoto, pixabay.com, CC0 Creative Commons